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Landschaft und Architektur

Die Besiedlung des Böhmerwaldes gleicht einem Gezeitenwechsel am Meer. Siedlungen sind bis zur Landesgrenze vorgedrungen und nachfolgend wieder verschwunden. Während der kulminierenden Besiedlung im 13. Jahrhundert erreichten die Gebäude Meereshöhen um die 800 Meter, dann zogen sie sich wieder zurück und die durchgehende Besiedlung blieb nur an Stellen mit entwickeltem Bergwesen erhalten…

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Über die Grenzforste hinweg

An altertümliche Böhmerwaldpfade stossen wir von Zeit zu Zeit bei unseren Streifzügen durch die Wälder des Böhmerwalds, indem sie hier einem alten, mit Farnkraut bewachsenen, Hohlweg gleichen, da wieder einer trockenen steinernen Talmulde, die sich um einen Steilhang schlängelt. An manchen Stellen sind sie sogar vom Asphalt der modernen Strasse überdeckt. Meistens verschwanden sie aber fast spurlos im gebirgigen Terrain…

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Ewige Inspiration

Wohl keine andere böhmische Landschaft freut sich über so viele Bewunderer wie der Böhmerwald. Es wird wahrscheinlich daran liegen, dass er nach wie vor seine Geheimnisse, seine gewisse Unzugänglichkeit, seine famose Verträumtheit, seine quabbligen Moore, den Milchnebel in den Tälern, vereinsamte wilde Felsen und undurchdringliche Grenzforste bewahrt. Der Böhmerwald stellt ein ewiges Symbol des böhmischen Grenzgebietes dar, einen Königswald der die Staatssouveränität definiert und ebenfalls eine Stelle, wo sich schon Tausend Jahre lang zwei Völker vermischen…

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Die Böhmerwälder Arche

Wie ein biblisches Schiff schwebt der grüne Böhmerwald als weiträumigstes Waldgebiet Mitteleuropas über die Hoheitsgebiete dreier Länder. Zuflucht fanden hier Tschechen sowie auch Deutsche, Bären, Wölfe und Hirsche, Auerhähne sowie Adler, Fichten, Tannen, Enziane, Troddelblumen und Tausende weitere mehr oder weniger bekannte Geschöpfe Gottes, denen er zur Heimat und vielen auch zum letzten Zufluchtsort vor der expandierenden Zivilisation geworden ist…

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Nach Volary über Vimperk und Kubova Huť

Nach Volary/Wallern gelangen wir mit dem Zug der Tschechischen Bahn entweder von České Budějovice/Budweis oder Strakonice/Strakonitz. Aus der vierten Richtung – dem bayerischen Waldkirchen und Haidmühle – blieb nur ein Torso in der Form einer betriebenen kurzen Abzweigung Černý Kříž/Schwarzes Kreuz – Nové Údolí/Neuthal übrig…

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Rosenauers Schwemmkanäle

Die Geschichte der Schwemmkanäle ist gleichzeitig die Geschichte eines armen Jungen aus dem Böhmerwald-Vorland, geboren 1735 in der Schwarzenberger Herrschaft, völlig ohne Aussichten, weil er ein uneheliches Kind war. Und trotzdem, als hätten sich die guten Schicksalsgöttinnen an diesem Tage gerade eben in das Häuschen in Chvalšiny verlaufen und dem Kind königliche Geschenke in die Wiege gelegt: Talent, Zähe und Mut…

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Auf dem Bärenpfad

Obwohl durch den Böhmerwald Dutzende verschiedenste Wege, Pfade, Stege und Steige führen, bleibt der älteste Böhmerwälder Pfad immer einer der schönsten. Er wurde schon im Jahre 1967 errichtet und ist 14 Kilometer lang. Auch zum Zeitpunkt seiner Markierung war er aber nicht ganz neu, da er teilweise alte, bereits in vergangenen Jahrhunderten von Jägern ausgetretene, Jägersteige kopiert…

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Šumava plains

A here and there undulated landscape, almost completely hidden in mountain forests – these are the famous Šumava plains. Only on some places they are open to sun and only there we can see their shallow valleys and large hollows. And only rarely we can see the round summits of the above hills. These plateaux form a more or less flat ridge spreading along the borderline, characteristic for the major part of the central Šumava Mountains…

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Landscape and architecture

The colonization of Šumava somehow resembled to rotation of high and low tides. Settlements were approaching to the land border and then disappearing again. In the 13th century, when the colonization was at its peak, houses were built even at an altitude of 800 metres, then they moved to lower altitudes and a continuous settlement remained only in places with developed mining activities…

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